Archiv für die Kategorie „Reisen“

Mittwoch, 2. März 2011

Where the Hell is Matt?

Vor einigen Jahren wurde über Matt aus Australien bereits im TV berichtet. Er zieht durch die ganze Welt und tanzt immer den gleichen Tanz – als Art lebendiges Reisebuch. Gestern hat eine Freundin von mir eines seiner Videos auf Facebook gepostet. Ich kann ihr nur beipflichten – einfach nur schön! Unbedingt sehenswert. Auf seiner Homepage gibt es noch mehr Infos und Videos zu entdecken.

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Dienstag, 31. August 2010

Dort möchte ich gerne sein …

… weil das Wetter so schlecht ist, es in Hamburg so kalt ist, dass ich mir schon den ganzen Tag überlege, die Heizung anzuschalten und ich glaube, dass der Sommer vorbei ist … Ein Bild von dem kleinen Örtchen Oia auf Santorini für warme Gedanken.

santorini Dort möchte ich gerne sein ...

Bild von Marcel Germain via flickr

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Dienstag, 17. August 2010

Farbenfrohes Karibik-Feeling

Mit Urlaub in fernen Ländern wird es bei mir dieses Jahr nichts. Das wäre eigentlich nicht schlimm, schließlich gibt es in Hamburg immer etwas zu entdecken, gerade bei Sonnenschein ist es hier wunderschön. Leider erinnert das Wetter im Moment jedoch eher an graue Herbsttage. Deswegen freue ich mich, diese Fotos des neuen W Hotel Retreat & Spa in Vieques Island an der Küste von Puerto Rico entdeckt zu haben. Schön farbenfroh! Entworfen wurde das Hotel von der in Spanien geborenen Patricia Urquiola. Es gibt 157 Zimmer und Suiten mit jeweils einem eigenen Balkon oder einer Terrasse. Außerdem gibt es dort verschiedene Cafes/Restaurants, einem Spa Bereich, einer Feuerstelle, damit es abends beim Draußensitzen nicht kalt wird, zwei abgeschiedene private Strände, einen Pool, ein Business-Center, etc. Man hat versucht, die umgebende Natur in die Architektur mit einfließen zu lassen. Traumhaft. Ich vergrößere mir jetzt einfach mal eines dieser Fotos und stelle mir vor, dass ich dort bin. – Schon geht es mir besser.

whotel Farbenfrohes Karibik Feeling

Bilder via contemporist

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Dienstag, 27. Juli 2010

Bücher sinnvoll recyceln – Mike Stilkeys Buch Skulpturen

Von klein auf wurde mir beigebracht, sorgsam mit Büchern umzugehen. Sich die Hände zu waschen, bevor man anfängt zu lesen, ein Lesezeichen zu benutzen, anstatt Eselsohren zu hinterlassen. Manche Hardcoverbücher habe ich als Kind und Teenager sogar noch mit einem extra Papiereinband versehen, um das Original nicht zu beschädigen. Taschenbücher mochte ich nicht. Heute bin ich etwas entspannter, kaufe mir aber immer noch lieber Bücher als sie zu leihen und weggeben kommt für mich nicht infrage.

Ich finde es schrecklich, wie unachtsam manchen Menschen mit Büchern umgehen und im schlimmsten Fall einfach wegwerfen. Vor allem alte Bücher, schließlich erzählen nicht nur die geschriebenen Worte eine Geschichte. Wahrscheinlich ist das einer der Gründe, wieso ich das Projekt von Mike Stilkey aus Kalifornien so liebe und faszinierend finde. Mike hat einige Bibliotheken und Buchläden abgeklappert, um aus deren Müllcontainern fast 5.000 Bücher zu retten. In einer Galerie hat er sie nach Größe sortiert, die Umschläge entfernt, in verschiedenen Stapeln aneinandergeschraubt und letztendlich mit Acrylfarben, Buntstiften und Lackfarben bemalt.

Beim Bemalen arbeitet Mike freihand, ohne Overhead-Projektor lässt er sich eher von seiner Intuition leiten. Er selbst sagt, dass dadurch seine Arbeiten mehr Leben erhalten. Die Bilder erinnern an den Expressionismus, wobei mich die Figuren aus irgend einen Grund an die Puppen aus Tim Burtons „Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche“ erinnern. Liegt vielleicht an der Farbgebung. Auch wenn ich die Ausstellung nicht live sehen konnte, bin ich schon allein von den Bildern und der kleinen YouTube-Dokumentation begeistert (siehe Video unten). Ich behalte die zukünftigen Projekte von Mike Stilkey im Auge. Vielleicht habe ich ja mal Glück und kann irgendwann eine Galerie mit seinen Werken besuchen … und vielleicht gibt dieses Projekt  ja den Anstoß, alle ausrangierten Bücher auf diesen Wege in Rente zu schicken – würde mir gefallen.

Interview mit Mike Stilkey • Mike Stilkeys Homepage

stilkey Bücher sinnvoll recyceln – Mike Stilkeys Buch Skulpturenalle Bilder von Mike Stilkey

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Donnerstag, 8. Juli 2010

Polnischer Expo-Pavillion

Ich war damals drei Tage auf der Expo in Hannover und war fasziniert von all den verschiedenen Bauten und Attraktionen, mit denen sich die einzelnen Länder präsentiert haben. Eine Weltreise auf engsten Raum sozusagen. Schön fand ich, dass es einen Expo-Reisepass gab und man sich von jedem Land einen Stempel abholen konnte. Ein tolles Souvenir. Mir sind auch die hektischen Durchsagen in Erinnerung geblieben, dass man sich diese Stempel doch bitte nicht in die Original-Reisedokumente stempeln lassen soll. Ob all die Australier, Japaner, Amerikaner, etc. jemals wieder mit ihren vollgestempelten Reisepässen aus- bzw. einreisen durften ist mir leider nicht überliefert.

Jedenfalls sehe ich doch etwas wehmütig nach Shanghai auf die diesjährige Expo. Ich wäre gerne dort gewesen. Um so schöner ist es, wenn ich dann das ein oder andere Highlight im Internet finde. So wie den polnischen Pavillon. Er erinnert mich sehr an Lasergravur-Grußkarten. Tatsächlich hat man sich an traditionellen Papier-Scherenschnitten orientiert. Geplant war, die ausgeschnittenen Teile als Möbel wieder zu verwenden. Ich finde es toll, dass man den ganzen Pavillon beleuchten kann. Ich stelle mir das bei totaler Dunkelheit großartig vor. Leider bin mir nicht ganz sicher, ob es tatsächlich die Farbe wechseln kann. Ob man wohl wirklich darauf laufen darf, wie auf dem Entwurf?  Egal, ich finde es sehr gelungen.

Seht Euch doch mal die Homepage von den Architekten-Team WWA Architects an. Dort gibt es noch viele andere interessante Dinge zu sehen.

pavillion Polnischer Expo Pavillion

gefunden via Black & Eifel • Bilder von WWA Architects

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Samstag, 26. Juni 2010

Customized Eis am Stiel

Diese neuartige Eisdiele “Popbar” aus New York tauchte in letzter Zeit immer mal wieder im Netz auf. Das Bild von der Eis-am-Stiel-Theke ging mir einfach nicht aus dem Kopf, also teile ich diese Info heute mit Euch. Die Idee kommt eigentlich aus Italien (Franchise). Das Eis wird mehrmals täglich (immer 24 Stück) frisch zubereitet. Es gibt bereits überzogene PopGelatos, PopSorbetto Fruchteis, PopYogurt Eis am Stiel oder man kreiert sich sein eigenes Eis. Dazu sucht man sich erst eine Grundsorte und kann sich das „Stieleis“ mit allen möglichen Zutaten wie gemahlene Hasselnüsse, Kokosnussraspeln, Mandeln, Brownie Krümel, weißer Schokolade, dunkler Schokolade etc. überziehen lassen. Dieses Eisdielen gibt es bereits weltweit, wie man auf der Homepage von Stickhouse nachlesen kann. Ob sich so ein Konzept in Deutschland durchsetzen würde, weiss ich nicht, neugierig wäre ich aber schon.

POPBAR Customized Eis am Stiel

Bild von high/low food/drink

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Donnerstag, 3. Juni 2010

Alles Pantone

Eigentlich sucht man sich ja eine Pantone-Sonderfarbe aus und druckt sie, um immer ein gleichbleibendes Ergebnis zu garantieren. Seit einiger Zeit aber entwickelt sich  Pantone zur eigenen Trendmarke. Alle möglichen Produkte werden nicht nur mit einer Pantone-Farbe bedruckt, der Farbtonname wird gleich mit abgedruckt. Alle abgebildeten Produkte kann man bei Rove bestellen. In Brüssel gibt es jetzt sogar ein Pantone-Hotel.  Irgendwie witzig und auf jeden Fall farbenfroh.

pantoneprodukte1 Alles Pantone

pantonehotel2 Alles Pantone

Alle Produktbilder von rove.de Alle Hotelbilder gefunden über www.dezeen.com (fotografiert von Serge Anton)

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Dienstag, 25. Mai 2010

Reiseführer a la Carte

Tsja, manchmal lohnt es sich doch, beim Fliegen die hauseigenen Zeitschriften der Fluggesellschaften zu lesen. Im Lufthansa-Magazin habe ich nämlich diese Stadtpläne von Yuan Yao & Jan Gerber entdeckt. Mir ist natürlich gleich die außergewöhnliche Gestaltung aufgefallen. Schon allein deswegen hätte ich mir eine „A la Carte Map“ gekauft. Noch besser finde ich aber, dass man mit diesem Plan sozusagen immer einen „einheimischen Freund“ and der Seite hat, der die besten Insidertipps der jeweiligen Stadt gibt. Ich versuche nämlich auch Freunden, die mich in Hamburg besuchen, Dinge zu zeigen, die nicht in den normalen Reiseführern stehen, die Touristen vielleicht nicht unbedingt besuchen. Viele der Hinweise auf den Stadtplänen sind ebenfalls „off the beaten track“, z.B.: Schon einmal daran gedacht, in einer chinesischen Universität zu Mittag zu essen? Wie wäre es mit Tango unter Münchens Sternen? Warum sollte man dem Zürcher Polizeiposten Urania einen freiwilligen Besuch abstatten? Wo lerne ich in Barcelona Castañuelas spielen? Es gibt Aufschluss über die verrücktesten Bars, die schönsten Geschenkläden, die kuriosesten Museen, etc.

Zudem kommen die handlichen Karten mit einem persönlichen Begrüßungsbrief und einen Online-Zugangscode für Updates und einer eigenen Tipps-Liste. Die A la Carte Maps sind immer von  Local Guides geschrieben. Jede Karte ist einzigartig im Design und wird von Jungkünstlern gezeichnet. Sie sind einfach zu falten und abwaschbar. Rundum gelungen, wie ich finde. Und würde ich es nicht besser wissen, würde ich sagen extra für mich gemacht.

Ach ja, für alle Kreativen gibt es sogar Karten zum Selbstgestalten. Vielleicht gibt es ja bald eine A la Carte Map für Hamburg, dann überrasche ich meine nächsten Gäste nicht nur mit einer individuellen Tour, sondern auch einer solchen selbst zusammengestellten Karte. Ist auf jeden Fall ein tolles Geschenk.

A la Carte Maps A la Carte Maps bestellen

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