Archiv für die Kategorie „Papier“
Ein Brautpaar – drei Entwürfe
Manchmal entscheiden sich Brautpaare, obwohl Ihnen meine Entwürfe gefallen, trotzdem für eine andere Umsetzung. So auch Nathalie und Leif. Spass hat es trotzdem gemacht, mir für ihre mediterrane Hochzeit eine passende Einladung einfallen zu lassen. Ich finde alle Entwürfe so schön, dass ich Sie heute teilen möchte. Save-the-Date-Lesezeichen auf Cordoptikpapier, Banderole mit Lasercut (hier als Muster mit der Hand geschnitten), gebundene Einladung mit Texten in Hoch- und Querformat, leuchtende Farben … Da die Hochzeit erst nächstes Jahr stattfindet, habe ich das Datum unkenntlich gemacht.
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Papier-Queen, -Elvis und -Beatles rocken
Ich habe ja schon einige Papierkünstler vorgestellt, bin jedoch immer wieder fasziniert wenn ich etwas Neues entdecke. Wie z.B. diese Kleinode von People Too aus Russland. Ich wünschte, ich hätte diese Geduld. Viel dazu erzählen muss ich nicht, die Bilder sprechen für sich selbst. Unbedingt alle Projekte durchklicken.
Bilder via People too
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Babykarte für CSI-Fans
Die Designerin Lesley Guthrie musste in den letzen Wochen ihrer Schwangerschaft das Bett hüten. Nach der x-ten Wiederholung von CSI und Law & Order kam ihr dann die Idee für die Babykarte ihres Sohnes. Eine “Strafakte” mit Fotos, Fußabdrücken und Akteneinträge wie Zeugenaussagen und Spitznamen. Das Teddybär-Logo wurde sogar geprägt. Eine süße Idee mit konsequenter Umsetzung.
alle Bilder via underconsideration
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Weihnachts-Countdown-Adventskalender
Letzte Woche habe ich einen Adventskalender für Kinder vorgestellt, heute gibts was für die Älteren. Novorama aus München hat auch in diesem Jahr seinen “Adventskalender Countdown” im Programm – nicht in rot wie im letzen Jahr, sondern in grün.
Anders als bei anderen vorweihnachtlichen Kalendern wird hier, wie der Name schon verrät, rückwärts gezählt. Das erste Abreißtütchen trägt die Nummer 23, dann geht es chronologisch rückwärts. Jedes Tütchen beinhaltet eine Karte mit einem trickreichen Tipp, einer hilfreichen Handreichung oder einen guten Gedanken.
Ich hatte schon vor zwei Jahren die Ehre den ersten Prototyp mit testen zu dürfen, letztes Jahr habe ich Freunde und Verwandte damit beglückt, dieses Jahr rühre ich kräftig die Werbetrommel. Es lohnt sich!Man kann sich jeden Tag auf eine liebevoll gestaltete Karte freuen, oft über den Inhalt schmunzeln und muss kein schlechtes Gewissen haben, da dieser Kalender auf keinen Fall dick macht. 10 der 24 Tütchen haben sogar kleine Gimmicks.
Zu kaufen gibt es den Kalender unter anderen bei novorama.de, design-3000.de und dawanda.
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Big Apple Pop Up
In New York war ich schon lange nicht mehr. Werde wohl so schnell auch nicht mehr hinkommen. Da tröste ich mich doch mit diesem Pop-Up-Buch darüber hinweg. In meinem Austauschjahr in den USA musste ich damals im Englisch-Unterricht eine Buchbeschreibung in einem (oder zwei?) Pop-Up-Bild(ern) umsetzen. Amerikanische Unterrichtsmethoden können sehr kreativ sein. Mir hat es jedenfalls Spass gemacht. Ich gebe jedoch zu – es war eine eher primitive Umsetzung. Nichts im Vergleich zu Daisy Lews Buch, das in verschiedenen Perspektiven unterschiedliche Motive zeigt.
Bilder via the daily smudge
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200-jähriger Kalender aus München
Dieser typografische in Letterpress gedruckte Kalender verrät uns durch ein ausgeklügeltes System Datum und Wochentage von 1900-2099. Ausgedacht hat sich das die Münchner (für alle Nichtbayern: Münchener) Agentur Sonner, Vallée u. Partner. Gedruckt wurde, wie meine Visitenkarten, auf 600 g Papier. Dadurch lässt sich das Gedruckte besonders gut erfühlen. Zudem wirkt es gleich auf den ersten Blick plastisch. Die Agentur hat noch viele andere schöne Printprojekte umgesetzt. Einfach mal durch das Portfolio von Carolin Sonner & Patrick Vallée klicken.
Bilder via beastpieces.com
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Rubbel-Landkarte für Globetrotter
Jetzt gibt es eine Alternative zu den Stecknadeln auf der Landkarte. Bei dieser Scratch Map rubbelt man einfach alle Länder in denen man schon war frei. Man braucht nur ein Cent-Stück und schon kann es los gehen. Unter der hellbraunen Karte verstecken sich viele bunte Länder, die es zu entdecken gilt. Wer es nicht erwarten kann, sollte vielleicht eine Weltreise oder zumindest eine Kreuzfahrt bei der nächsten Urlaubsplanung berücksichtigen. Für alle anderen wird es wohl ein lebenslanger Rubbelspass. Zu beziehen über I want one of those. Wermutstropfen – der Versand ist relativ teuer.
Bilder via UNSTICHED.
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ab morgen – die Freitagskategorie
Ich verdiene mein Geld ja mit dem Entwerfen von Drucksachen für diverse Festivitäten und Anlässe. Da ich diesbezüglich viel recherchiere, um immer auf dem Laufenden zu bleiben, habe ich beschlossen, einiges mit Euch zu teilen. Ich versuche ab morgen jeden Freitag themenbezogen bloggen. Jetzt gibt es erst mal die Kategorien “Baby Tipp”, “Hochzeit Tipp” und “Druckfrisch”. In den Kategorien Baby und Hochzeit werde ich mich bemühen, verschiedene Anregungen zu geben, Produkte vorstellen, etc. In der Kategorie Druckfrisch werde ich meine neuesten Projekte vorstellen. Ich werde für jede Woche eine Kategorie wählen. Damit man die Kategorien beim Durchsehen des Blogs leicht findet, habe ich mir jeweils einen Banner ausgedacht. Ich hoffe ich kann dadurch den ein oder anderen weiterhelfen, bzw. inspirieren.

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Chrissie MacDonald – Papierwelten
Ich habe heute nicht viel Zeit, möchte aber trotzdem mit Euch die Arbeiten von Chrissie MacDonald teilen. Sie ist eine englische Designerin, die ganze Sets bis ins kleinste Detail aus Papier baut. Sogar die Kaffeeflecken sind aus Papier. Tassen, Spiegel, Fotoapparate, Buchstaben und Lippenstifte – es scheint nichts zu geben, dass Chrissie nicht akkurat aus Papier dreidimensional nachbauen kann. Ich bewundere ihre Arbeiten – aber vor allem ihre Geduld. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!
Chrissie MacDonalds Homepage
bilder via koikoikoi
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Bücher sinnvoll recyceln – Mike Stilkeys Buch Skulpturen
Von klein auf wurde mir beigebracht, sorgsam mit Büchern umzugehen. Sich die Hände zu waschen, bevor man anfängt zu lesen, ein Lesezeichen zu benutzen, anstatt Eselsohren zu hinterlassen. Manche Hardcoverbücher habe ich als Kind und Teenager sogar noch mit einem extra Papiereinband versehen, um das Original nicht zu beschädigen. Taschenbücher mochte ich nicht. Heute bin ich etwas entspannter, kaufe mir aber immer noch lieber Bücher als sie zu leihen und weggeben kommt für mich nicht infrage.
Ich finde es schrecklich, wie unachtsam manchen Menschen mit Büchern umgehen und im schlimmsten Fall einfach wegwerfen. Vor allem alte Bücher, schließlich erzählen nicht nur die geschriebenen Worte eine Geschichte. Wahrscheinlich ist das einer der Gründe, wieso ich das Projekt von Mike Stilkey aus Kalifornien so liebe und faszinierend finde. Mike hat einige Bibliotheken und Buchläden abgeklappert, um aus deren Müllcontainern fast 5.000 Bücher zu retten. In einer Galerie hat er sie nach Größe sortiert, die Umschläge entfernt, in verschiedenen Stapeln aneinandergeschraubt und letztendlich mit Acrylfarben, Buntstiften und Lackfarben bemalt.
Beim Bemalen arbeitet Mike freihand, ohne Overhead-Projektor lässt er sich eher von seiner Intuition leiten. Er selbst sagt, dass dadurch seine Arbeiten mehr Leben erhalten. Die Bilder erinnern an den Expressionismus, wobei mich die Figuren aus irgend einen Grund an die Puppen aus Tim Burtons „Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche“ erinnern. Liegt vielleicht an der Farbgebung. Auch wenn ich die Ausstellung nicht live sehen konnte, bin ich schon allein von den Bildern und der kleinen YouTube-Dokumentation begeistert (siehe Video unten). Ich behalte die zukünftigen Projekte von Mike Stilkey im Auge. Vielleicht habe ich ja mal Glück und kann irgendwann eine Galerie mit seinen Werken besuchen … und vielleicht gibt dieses Projekt ja den Anstoß, alle ausrangierten Bücher auf diesen Wege in Rente zu schicken – würde mir gefallen.
Interview mit Mike Stilkey • Mike Stilkeys Homepage
alle Bilder von Mike Stilkey











