Archiv für August 2010
Rubbel-Landkarte für Globetrotter
Jetzt gibt es eine Alternative zu den Stecknadeln auf der Landkarte. Bei dieser Scratch Map rubbelt man einfach alle Länder in denen man schon war frei. Man braucht nur ein Cent-Stück und schon kann es los gehen. Unter der hellbraunen Karte verstecken sich viele bunte Länder, die es zu entdecken gilt. Wer es nicht erwarten kann, sollte vielleicht eine Weltreise oder zumindest eine Kreuzfahrt bei der nächsten Urlaubsplanung berücksichtigen. Für alle anderen wird es wohl ein lebenslanger Rubbelspass. Zu beziehen über I want one of those. Wermutstropfen – der Versand ist relativ teuer.
Bilder via UNSTICHED.
Verwandte Themen
Neuer Druckpartner für Festpapeterie – Impressiona Letterpress
In Deutschland ist das Buchdruckverfahren leider schon seit vielen Jahren eingeschlafen. In den USA war dies auch lange so, doch seit Mitte der 90er Jahre findet es ein regelrechtes Revival. Heute gibt es dort wieder eine Vielzahl von oft kleineren Druckereien, die mit viel Liebe Einladungen aller Art fertigen. In Übersee ist Letterpress auf den meist alten deutschen Heidelberg-Pressen nicht mehr wegzudenken. Langsam schwappt der Letterpess-Trend auch wieder nach Deutschland. Jedoch ist es schwierig, gute Drucker zu finden, die dieses Handwerk noch anbieten und vor allem bis zur Perfektion beherrschen.
Mich fasziniert an dieser Druckart, dass es die Einladungen „erlebbar“ macht. Das verwendete Papier, oft in einer hohen Grammatur, hat eine ganz besondere Oberflächenstruktur. Man kann nicht nur das gedruckte Layout der Karte sehen, sondern die Strukturen der einzelnen Buchstaben und Motive fühlen, da sie in das Papier, ähnlich einer Prägung, gepresst werden.
Aus Liebe zu diesem Druckverfahren habe ich nach eine verlässliche Druckerei gesucht, die mir meine Visitenkarten im Letterpressverfahren drucken kann. Glücklicherweise habe ich Impressiona aus Düsseldorf gefunden. Ich war so begeistert von dem Ergebnis, dass ich mich um so mehr freue, in Impressiona den perfekten Druck-Partner gefunden zu haben.
Bei Impressiona werden die Drucke auf antiken Heidelberg Pressen auf ein extra dafür hergestelltes Papier gedruckt. Der Druck ist gestochen scharf. Das Papier besteht aus 100 Prozent Baumwolle, fühlt sich wundervoll an und man kann zwischen 300 und 600 Gramm wählen. Gerade das finde ich sehr wichtig, schließlich ist es schön, bei einer solch bedeutenden Einladung eine Karte mit Volumen in der Hand zu haben. Es gibt viele Farben, aus denen man auswählen kann. Es sind sogar Sonderfarben möglich, so können die Karten z.B. auf bestimmte Stoffmuster oder Blumenfarben, etc. abgestimmt werden. Als weitere Besonderheiten gibt es exklusiv den sogenannten Farbschnitt. Hier werden die Ränder der Karte in einer Farbe per Hand eingefärbt. Dieses Verfahren ist auf jeden Fall ein besonderer Blickfang. Zusätzlich kann man auch die Ecken abrunden lassen.
Nun kann auch ich mit guten Gewissen den Brautpaaren anbieten, die von mir für sie entworfen Karten mit Hilfe von Impressiona im Letterpress-Verfahren drucken zu lassen. Die Individualität und Exklusivität bleibt natürlich bestehen. Diese Karten werden nur für das jeweilige Brautpaar gedruckt und das Layout danach nicht mehr verwendet.
Möchte man seine Hochzeitseinladungen von mir doch lieber auf herkömmlichen Weg drucken lassen, ist es eine Überlegung wert, vielleicht gewisse Extras in Letterpress drucken zu lassen. Zum Beispiel ein kleines Dankeskärtchen für das Gastgeschenk, die Menükarten, Tischkarten, Platzkarten oder was ich persönlich immer sehr schick finde, Coaster (Untersetzer).
Ich freue mich schon auf spannende Projekte. Bei Interesse oder Fragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung. Einfach eine kurze Mail schreiben oder anrufen und ich erstelle ein unverbindliches Angebot.
Impressiona hat übrigens auch viele schöne Entwürfe im Angebot, die von den Mitarbeitern individuell angepasst werden können. Einer ihrer neuesten Entwürfe namens „Marbella“ gefällt mir besonders gut.
Verwandte Themen
ab morgen – die Freitagskategorie
Ich verdiene mein Geld ja mit dem Entwerfen von Drucksachen für diverse Festivitäten und Anlässe. Da ich diesbezüglich viel recherchiere, um immer auf dem Laufenden zu bleiben, habe ich beschlossen, einiges mit Euch zu teilen. Ich versuche ab morgen jeden Freitag themenbezogen bloggen. Jetzt gibt es erst mal die Kategorien “Baby Tipp”, “Hochzeit Tipp” und “Druckfrisch”. In den Kategorien Baby und Hochzeit werde ich mich bemühen, verschiedene Anregungen zu geben, Produkte vorstellen, etc. In der Kategorie Druckfrisch werde ich meine neuesten Projekte vorstellen. Ich werde für jede Woche eine Kategorie wählen. Damit man die Kategorien beim Durchsehen des Blogs leicht findet, habe ich mir jeweils einen Banner ausgedacht. Ich hoffe ich kann dadurch den ein oder anderen weiterhelfen, bzw. inspirieren.

Verwandte Themen
ganz frisch – süßer Spot für Happy Meal
Hat McDonald’s heute auf Facebook gepostet und ich dachte, ich teile das gleich mal. Ein für McDonald’s eher untypischer Spot für das Happy Meal. Eine Freundin von mir hat es gerade mit “knuffig” kommentiert. Finde ich passend. Die animierten Bilder erinnern mich ein wenig an liebevoll gemalte Kinderbücher. Eine nette Abwechslung zu den normalen Werbestreifen. Ich weiss leider nicht, ob er auch in Deutschland ausgestrahlt wird.
Spaceman Stu from Kompost on Vimeo.
Verwandte Themen
Poster, Poster an der Wand – Teil 1
Leider hat ein Zimmer in den meisten Fällen nur vier Wände. Meine sind leider größtenteils belegt. Vielleicht sollte ich mir einen Bilderrahmen besorgen, aufhängen und den Inhalt wöchentlich wechseln. Sozusagen ein “Wanderrahmen”. Oder ich sammle Poster, etc. über ein Jahr und fertige daraus einen Kalender für das kommende Jahr. Mal sehen …
Sehenswerte Poster von Jude Landry. Jude ist “Assistant Professor of Art” an der Mississippi State University. Auf seiner Seite gibt es noch mehr zu sehen. Viele Poster sind für einen guten Zweck entstanden.
Bilder via Jude Landry
Verwandte Themen
Cal Lane – Rost ist nicht gleich Rost
Bei mir zuhause kann ich Rost nicht leiden. Es hinterlässt hässliche Flecken und ist in bestimmten Fällen mehr oder weniger gesundheitsschädlich. Dafür mag ich den Farbton, vor allem wenn er in der Sonne glänzt. Das man Rostiges nicht gleich entfernen muss beweist Cale Lane. Ich bin von seinen Kunstgegenständen restlos fasziniert. Gelingt es sich von seinen Werken loszureißen, sollte man sich mit den Erklärungen zu den einzelnen Werken auseinandersetzen. Hier gibt es noch mehr zu sehen.
alle Bilder via Cale Lane
Verwandte Themen
über 60.000 Fotos für Olympus Spot
Manchmal finde ich irgendetwas wahnsinnig toll, bin total begeistert und vergesse es dann wieder. Das passiert mir oft, wenn ich unterwegs bin. Zuhause fällt es mir dann einfach nicht mehr ein. Oft ist es für immer verloren. Dann ärgere ich mich, dass ich meinen Moleskine-Kalender nicht eingesteckt hatte, um es aufzuschreiben.
Manchmal sehe ich etwas und finde es wahnsinnig toll, bin total begeistert und in der glücklichen Lage nachzuhaken. Vorzugsweise im Internet – um dann festzustellen, das kenne ich irgendwie schon … In solchen Fällen habe ich Glück und freue mich gleich doppelt.
Genauso wie vorgestern, als ich dieses bezaubernde Stop-Motion-Video im Netz entdeckt habe. Denn, um so länger ich mich damit beschäftigte, umso bekannter kam es mir vor. Tatsächlich habe ich diesen Spot für eine neu aufgelegte Kamera von Olympus schon letztes Jahr (ich glaube es war letzten Winter, vielleicht auch diesen Januar oder Februar …) im Kino gesehen – toll gefunden – und vergessen.
Entwickelt wurde der Spot von der Hamburger Agentur dsg, “gedreht” wurde er von BigFish. Die Berliner haben über 60.000 Fotos geschossen und 9.600 Bilder entwickelt, nur um dann nochmals über 1.800 Fotos zu aufzunehmen. Inspiriert wurden die Macher von Taijin Takeuchis “A wolf loves pork“. Einige Kritiker haben die Ähnlichkeit bemängelt. Abgekupfert oder nicht, ich liebe jedes einzelne Foto. Wie sich die Familiengeschichte nicht nur durch die Wohnung zieht, sondern die Bilder teilweise direkt mit der Einrichtung “interagieren” (z.B. mit dem Aquarium). Jeder “Foto-Zeitabschnitt” ist für sich eine wunderschön umgesetzte Idee. Ich kann es mir immer wieder ansehen.
Übrigens, die Musik wurde von Johannes Stankowski komponiert. Der Song heißt “Down Below”.
Es gibt anscheinend noch ein weiteres Video “Pen Giant”, das nicht minder schlecht ist. Ähnliches Konzept, andere Ausführung, diesmal mit der Unterstützung von Taijin Takeuchi. Dazu habe ich ein Making-Of gefunden (obwohl es die Pen bewirbt, sehr informativ). In dem Making-Of sagte Jörn Fandrey von Olympus … die Liebe, mit dem es produziert wurde und dass das fertige Video ein Lächeln auf das Gesicht des Zuschauers zaubert, sei dem Team sehr wichtig gewesen. Glückwunsch – bei mir haben sie es mit beiden Spots geschafft.
Verwandte Themen
Adieu Expedit und Billy, willkommen Cheeky Boxes
Regalsysteme mit viel Platz und individuell zusammenstellbar sind bei mir immer willkommen. Ich habe mich schon vor Jahren für das Expedit-System entschieden. Obwohl es sich inzwischen leider zum absoluten Allerwelts-Regal entwickelt hat. Es dient in vielen Läden als Produktregal, Soap-Operas und deutsche Serien lassen es in keiner Wohnung ihrer Schauspielfamilien fehlen. Praktisch ist es trotzdem – und vielfältig. So wie das Regalsystem ”Cheeky Boxes” von Lucie Koldová. Es besteht aus einzelnen Modulen die sich nach belieben senkrecht oder waagrecht aufstellen lassen. Durch die asymmetrische Form des Grundmoduls können sich viele spannende Anordnungen ergeben. Somit kann man seiner Kreativität freien lauf lassen. Bemalt man dann noch die ein oder andere Fläche hat man ein äußerst individuelles Möbelstück. Es lohnt sich übrigens auf der Seite process vorbeizuschauen, dort gibt es interessante Innenarchitektur zu sehen. Zum Beispiel die Bücherregal-Treppe, einen Holzigloo für Kinder oder den Treasury-Table – ein Tisch mit vielen Schüben zum Unterbringen von Zeitschriften (wäre ideal für mich).
Bilder via Blue Ant Studio
Verwandte Themen
Unsere Stadt soll grüner werden – Blumengranaten
Eine interessante Idee um unsere Städte grüner werden zu lassen. Die Tongranaten sind mit Erde und Samen befüllt. Man kann sie nun auf Hausdächer, in verwahrloste Gelände hinter Zäunen oder einfach auf den Asphalt werfen. Ich finde es eine nette Idee, vor allem Granaten einmal für einen so positiven Zweck zu nutzen. Die Blumen-Granaten in Deutschland auf öffentliche Plätze oder Gelände zu werfen, die mir selbst nicht gehören würde ich mich aber trotzdem nicht trauen. Man sollte die vielleicht auch die Produktion limitieren, sonst sieht es in den Großstädten bald so aus wie im Vorspann von Löwenzahn. Naja, es ist ja der Gedanke, der zählt und ein witziges Geschenk ist es allemal. Man kann es ja mal auf dem eigenen Balkon ausprobieren …
Zu beziehen über Suck UK und ich glaube sie schon bei Urban Outfitters in Hamburg gesehen zu haben.
Bild via CrunchGear.com
–
Verwandte Themen
Die Kamera zum Stempeln
Der digitale Fotoapparat hat das Leben vieler erleichtert. Man kann viele Fotos schießen, ohne den Film wechseln zu müssen. Man kann die Fotos nach belieben ansehen, löschen und nochmals fotografieren. Man muss nicht mehr zum Entwickeln gehen. Man kann die Fotos überall mit hinnehmen, wenn man das passende Telefon, MP3-Player oder Computer hat. Also, was könnte da noch kommen? Wie wäre es mit dieser Idee – eine Digitalkamera, die gleichzeitig ein Stempel ist und man das Fotografierte sofort auf alle möglichen Oberflächen stempeln kann. Ausgedacht hat sich die Stempelkamera Jinhee Kim. Obwohl ich als Grafikerin Bilder mit Photoshop bearbeiten könnte, damit sie genauso aussehen finde ich die Kamera die galantere Lösung (und schneller). Sicherlich kein überlebenswichtiges Utensil – aber neckisch. Vor allem für Partys wie Hochzeiten fände ich es eine nette Geschichte. Leider gibt es dieses Gerät nicht zu kaufen.
Bilder via yankodesign









